Die Güterpalette im bayernhafen Nürnberg reicht von den Massengütern Kohle, Erze, Metallschrott, Zement, Altpapier, Holz, Getreide, Kies, Futter- und Düngemittel bis hin zu hochwertigen Stückgütern wie Transformatoren und Industrieanlagen. Sie enthält zudem alle Konsumgüter sowie Mineralölprodukte. Für den schnellen Umschlag von Massengütern stehen unter anderem acht Vollportal-Wippdrehkrane mit einer Tragfähigkeit bis 40 Tonnen zur Verfügung.

Jährlich werden im bayernhafen Nürnberg mehr als 15 Mio. Tonnen Güter per Binnenschiff, Bahn und Lkw transportiert. Für die verschiedenen Güter stehen verschiedene Lagerflächen, wie z.B. Siloanlagen, Öltanks oder modernste Lagerhallen zur Verfügung.

Zudem bietet der bayernhafen Nürnberg hervorragende Bedingungen für den Umschlag von Gütern bis zu 1.250 Tonnen. Die 1972 errichtete Roll-on/Roll-off-Anlage war die erste in einem europäischen Binnenhafen. Sie ermöglicht, sperrige, überlange und besonders schwere Güter auf Schiffe zu verladen. Die Palette der Schwer- und Sperrgüter umfasst vor allem Reaktorteile, Behälter, Kranteile, Schmelzöfen, Apparate für die chemische Industrie, schwerste Maschinen, Schwimmbagger und Yachten sowie eine Vielzahl von Großtransformatoren.

Seit Anfang 2012 wird die gesamte Anlage ergänzt durch ein vollautomatisches Litzenhubsystem. Durch die ständige Verfügbarkeit dieser Krananlage wird nicht nur Zeit, sondern auch Kosten gespart.

Auf einem befestigten und beleuchteten Montageplatz können Geräte oder Konstruktionsteile, die in fertigem Zustand die Lichtraumprofile der Bahn oder Straße überschreiten würden, unmittelbar vor der Verladung zusammengebaut werden. Teure Montagen im Empfängerland werden so vermieden und das Straßennetz von Sondertransporten entlastet.

Für die Firmen des Großtransformatoren- und Schwermaschinenbaus, die in Nürnberg ansässig sind, ist das standortentscheidend.





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